Maine-Coon-Katze

Als eine ausgesprochen schöne und anhängliche Langhaarkatze ist die Maine Coon weltweit beliebt. Ihre Heimat hat sie im Nordosten der USA im Bundesstaat Maine in Neuengland. Mutmaßungen und vielfältige Meinungen gibt es zu ihrer Herkunft. Einige Menschen denken an die Seefahrt, andere sind der Meinung, die Maine Coon sei eine Mischung aus Hauskatze und Waschbär. Am wahrscheinlichsten ist eine Entwicklung aus vielen Rassen, auch wenn sich die Herkunft der Maine Coon wohl nie ganz bestimmen lassen wird. Für die Mischung kommen u.a. Hauskatzen und russische Steppenkatzen und eine Art aus den Pyrenäen in Frage.

Aufgrund ihrer Größe braucht die Maine-Coon hochwertiges Katzenfutter, damit sie sich gut entwickeln kann und vital bleibt. Wie bei allen Katzen ist darauf zu achten, dass das Futter einen guten Fleischanteil hat sowie ohne viele chemische Zusatzstoffe auskommt. Da diese Rasse sehr alt werden kann, empfehlen sich in der 2. Lebenshälfte spezielles Senioren Katzenfutter. Wenn die Katze gesundheitliche Probleme hat, wie eine Getreideallergie oder Nierenprobleme gibt es auch dafür Katzen Spezialfutter. Nieren Katzfutter wird oftmals auch bei älteren Tieren mit Niereninsuffizienz benötigt. 

Erstmalige Erwähnung fand die Maine Coon im Jahre 1903 in einem Buch über - natürlich - Katzen. Es handelt von einem Kater mit dem schönen Namen Kapitän Jenks der im 19. Jahrhundert bei Jahrmärkten und Viehmärkten der Bevölkerung präsentiert wurde. Da sie sehr gut Ratten und Mäuse fangen konnten, waren die Maine-Coon auch früher vor allem bei Farmern sehr gern gesehen. Das harte Klima Nordamerikas hat seine Spuren bei den Eigenschaften der Maine-Coon hinterlassen, sie ist eine sehr große und kräftige Katze. Wasserabweisendes Fell, lange an der Unterseite und kurz an der Oberseite gehört dazu. Die langen Beine und sehr großen Füße sind eine Anpassungsleistung an strenge Winter. An den Unterseiten der Füße befindet sich Fell, wodurch diese wie Schneeschuhe wirken.

Maine Coon Katzen können bis zu 1,20 Meter lang werden und männliche Maine-Coons bis zu 9 Kilogramm auf die Waage bringen. Mit 1 Jahr ist das Wachstum größtenteils abgeschlossen, danach verändert sich lediglich die Körperform. Was gar nicht zu dem imposanten Äußeren passt, ist die zarte Stimmlage der Maine-Coon. Sie hat eine recht dünne Stimme mit der sie eher gurrt und trillert, dass es einen an eine Taube erinnern kann. Trotz ihrer Erscheinung, die eine Wildkatze vermuten lässt, ist die Maine-Coon ein geselliges Tier mit Wunsch nach viel Aufmerksamkeit.

 

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